Madrid zieht Ausgangssperre und Restaurantschließungen vor und verbietet Treffen zwischen nicht zusammenlebenden Personen

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Die Gemeinde Madrid verbietet ab Montag (25.01.2021) Versammlungen von Personen, die nicht Mitbewohner in den Häusern sind, und zieht die Ausgangssperre von 23 auf 22 Uhr vor, das Maximum, das durch das Dekret des Alarmzustandes erlaubt ist. Der Gesundheitschef hat dazu aufgerufen, die Telearbeit zu fördern, und zwar in den Unternehmen, die mit ihren Mitarbeitern organisiert werden können.

Als Maßnahme zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus müssen außerdem das Gastgewerbe und andere Einrichtungen um 21 Uhr schließen. Sie werden nur vier Personen treffen können.


Das hat an diesem Freitag (22.01.2021) auf einer Pressekonferenz des Ministers für Gesundheit, Enrique Ruiz Escudero, begleitet von dem stellvertretenden Minister für öffentliche Gesundheit und Plan Covid-19, Antonio Zapatero, und der Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit, Elena Andradas, angekündigt. “Wir befinden uns in einem neuen Szenario, das uns zwingt, die Spielregeln zu ändern”, sagte der Gesundheitschef. Die Maßnahmen werden für zwei Wochen in Kraft sein.

So können nachts nur Apotheken, medizinische Einrichtungen, Tierärzte, Tankstellen und solche, die wesentliche Dienstleistungen erbringen, öffnen und nicht aufschieben.

Wie Escudero erklärte, sind Versammlungen in Wohnungen verboten, mit Ausnahmen, die mit der Pflege, Betreuung oder Begleitung von Minderjährigen, älteren oder behinderten Angehörigen zu tun haben.

In Hotels und Restaurants wird die Anzahl der Personen, die an einem Tisch gruppiert werden können, von sechs auf vier Personen reduziert, sowohl in Innenräumen als auch im Freien. Außerdem wird der Barbetrieb eingestellt.

Die Kapazitätsfläche in Einkaufszentren wird 50% betragen. In Theatern, Kinos und anderen Kultureinrichtungen liegt die Kapazität bei 75 %, in Mehrzweckräumen (wie dem Wizink Center) bei 40 %, Außenterrassen bleiben bei 75 % und nicht-formale Bildungszentren ebenfalls bei 75 %.

Die Regierung von Madrid wird mit ihrer Strategie der Basisgesundheitszonen (ZBS) fortfahren, so dass ab Montag Mobilitätseinschränkungen gelten. “Wir wollen dort handeln, wo es eine hohe Prävalenz von Infektionen gibt”, sagte man.

Escudero bat um die “aktive” Mitarbeit der Regierungsdelegation und der Stadtpolizei, um diese Maßnahmen zu kontrollieren. In diesem Sinne erinnerte er die Bürger daran, dass die Bußgelder bei Nichteinhaltung zwischen 600 und 600.000 Euro liegen. So hat er um “Umsicht, Verantwortung und Vorsicht” gebeten.