Gesundheitsministerium prüft Maßnahmen bei Sportveranstaltungen

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Das Gesundheitsministerium und die autonomen Gemeinschaften treffen sich diesen Mittwoch (24.11.2021) erneut im Interterritorialen Rat. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Entwicklung der Pandemie in einer Zeit erhöhter Infektionszahlen, die Impfkampagne und die Überprüfung der Antivirenmaßnahmen bei Sportveranstaltungen.

Das Gesundheitsministerium und die Gemeinden haben sich am 27. Oktober darauf geeinigt, die derzeitige Kapazität für Sportveranstaltungen bis zum 30. November beizubehalten, d. h. 100 % in offenen und höchstens 80 % in geschlossenen Einrichtungen.

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Zu dieser Zeit lag die Inzidenz von COVID bei weniger als 50 Fällen. Sie liegt jetzt bei 140 pro 100.000 Einwohner in 14 Tagen. Der interterritoriale Rat tagt nur wenige Stunden, nachdem die Kommission für öffentliche Gesundheit grünes Licht für die neue COVID-Ampel gegeben hat, mit der die Risikoschwellen zur Bestimmung der Pandemiewarnstufe gelockert werden, ohne jedoch die Einschränkungen zu definieren, die mit den einzelnen Schwellen verbunden sind.

Dies ist eine der wichtigsten Fragen, die bei der Bewältigung der Pandemie auf dem Tisch liegen, zusammen mit den Anträgen auf Anwendung des COVID-Passes für verschiedene Aktivitäten in mehreren autonomen Gemeinschaften, einer Maßnahme, über deren Nützlichkeit kein allgemeiner Konsens besteht und deren Anwendung nicht immer von der Justiz unterstützt wird.

Die Vertreter des Gesundheitswesens werden sich zu dieser neuen Ampel äußern können (Galicien und Madrid haben sich der Stimme enthalten, wie ihre jeweiligen Regionalministerien bereits erklärt haben) und auch die Impfkampagne analysieren, die in den Gemeinden wie Katalonien und Navarra, die den COVID-Pass im Rahmen verschiedener Aktivitäten einführen wollen, unter den Unentschlossenen anscheinend an Fahrt gewonnen hat.

Auf jeden Fall ist Spanien weiterhin führend bei der Impfung in Europa, während es diese Woche die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelagentur über den Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren abwartet und die Verabreichung von Auffrischungsdosen an Spanier zwischen 60 und 69 Jahren ins Auge fasst.

Auf der Tagesordnung stehen auch andere Themen, wie die Finanzierung der kohäsionspolitischen Programme im Gesundheitsbereich, die Ausbildung von Ärzten und die Gesundheitserziehung der Bevölkerung zur Förderung eines rationellen Arzneimittelgebrauchs. Die Entwicklung des nationalen Knochenmarkspendeplans in Höhe von 28.198.679,52 Euro wird ebenfalls erörtert werden.

Im Anschluss an diese Sitzung findet eine gemeinsame Sitzung mit der Sektorenkonferenz Umwelt statt, die voraussichtlich den Strategieplan für Gesundheit und Umwelt verabschieden wird. Darias wird auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der dritten Vizepräsidentin, Teresa Ribera, über all dies berichten.