Deutsche Regierung beharrt auf der Notwendigkeit, die “Notbremse” zu ziehen und Beschränkungen zu verschärfen

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Deutschlands Vizekanzler Olaf Scholz verteidigte am Mittwoch (14.04.2021) die bundesweite Anwendung der so genannten “Notbremse” und sagte, es sei “unverantwortlich, jetzt eine lange wissenschaftliche Debatte darüber zu führen, was man anders machen könnte, ohne Maßnahmen zu ergreifen”.

Diese “Notbremse” sieht landesweit einheitliche Maßnahmen vor, wie z.B. die Beschränkung der Ausreise aus Regionen mit mehr als 100 Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner. Es sieht auch die Schließung der meisten Geschäfte, Restaurants und Freizeiteinrichtungen vor, wenn die Häufigkeit diesen Schwellenwert überschreitet.


In diesem Zusammenhang haben die deutschen Behörden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag rund 30.000 Fälle und 300 Todesfälle durch das Coronavirus bestätigt, wobei die Zahl der Infektionen in den letzten Wochen gestiegen ist.

Die Behörde, die für die Überwachung von Infektionskrankheiten zuständig ist, teilte auf ihrer Website mit, dass in den letzten 24 Stunden 29.426 Fälle und 293 Todesfälle gemeldet wurden, was die Gesamtzahlen auf 3.073.442 bzw. 79.381 erhöht.

Die Zahl der Infektionen übersteigt bei weitem die am Mittwoch gemeldeten 21.693, obwohl die Zahl der Todesfälle im Vergleich zu den 342 am Vortag bestätigten Fällen zurückgegangen ist.

man stellte auch fest, dass die kumulative Inzidenzrate für die letzten sieben Tage 160,1 Fälle pro 100.000 Einwohner beträgt, mit etwa 218.600 aktiven Fällen. Diese Zahl hat in den letzten Tagen wieder einen Anstieg verzeichnet.

Die Gesamtzahl der bisher an COVID-19, der durch das neue Coronavirus ausgelösten Krankheit, erkrankten Menschen wird auf etwa 2.736.100 geschätzt, davon etwa 17.400 in den letzten 24 Stunden.